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Wuppertal

Bundesrichter Fischer: „legalize it!“

Bundesrichter Prof. Dr. Fischer fordert in einem wortgewaltigen Beitrag für die Wochenzeitschrift „DIE ZEIT“, die Abkehr von der bisherigen Kriminalisierung des Konsums von  Cannabis. Der aus hiesiger Sicht lesenswerte Beitrag findet sich unter: http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2015-12/drogenpolitik-alkohol-drogen-sucht-abhaengigkeit-verbot   -v.  Prof. Dr. Fischer ist Vorsitzende des 3. Strafsenates des Bundesgerichtshof und Alleinverfasser des mit Abstand wirkungsmächtigsten Kommentar zum Strafgesetzbuchs.

 

 

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Nutzen Sie unsere neue Bussgeldbescheid-App!!!

Mittwoch, Juli 1st, 2015 | Allgemein - Beiträge

Im App-Store von Apple sowie bei „Google Play“ können Sie ab sofort die neue „Donner und Partner Bussgeldbescheid-Check-App“ kostenlos herunterladen. Die App ermöglicht es einen Anhörungsbogen oder Bussgeldbescheid bequem mit dem Handy ab zu fotografieren und auf dem direkten Wege an uns zur Prüfung zu versenden.

 

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Seitenstreifen ist nach OLG Celle (Beschluss vom 8.4.2015) nicht Teil der Fahrbahn

Das OLG Celle hat in einer neuen Entscheidung (Az.:321 SsRs 51/15) festgestellt, dass der Seitenstreifen nicht als Bestandteil der Fahrbahn anzusehen ist. Entsprechend kann, so der Senat,  die unberechtigte Nutzung des Seitenstreifens nicht als ein „unberechtigtes Überholen“ nach § 5 StVO gewertet werden. Dies bedeutet indes nicht, dass die unberechtigte Nutzung des Seitenstreifens gänzlich sanktionslos bliebe, da gemäß  § 2 Abs. 1 S.1 i.V.m. § 49 Abs. 1 Nr. 2 StVO,  auch die unberechtigte Nutzung zum des Seitenstreifens zwecks schnellerem Fortkommen bereits eine Ordnungswidrigkeit darstellt. Diese ist indes mit einer geringeren Regelgeldbuße versehen, als das verbotswidrige Überholen.

 

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ipod ist trotz „Telefon-App“ kein Mobiltelefon im Sinne des § 23 StVO

Das Amtsgericht in Waldbröhl hat in einer Entscheidung (44 OWI-225 JS 1055/14-121/14) festgestellt, dass ein IPod trotz „Telefon-App“ nicht als ein Telefon im Sinne von § 23StVO anzusehen sei. Ein tragbares Medienabspielgerät ohne eigene SIM-Karte könne nicht als ein Mobiltelefon im Sinne der Vorschrift angesehen werden, auch wenn telefonieren durch Benutzen einer App über eine (WLAN-)Internetverbindung möglich sei. Der Betroffene wurde mithin vom Vorwurf des „Telefonierens am Steuer“ freigesprochen.

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BGH hat am 20.01.2015 ein weiteres Swap-Urteil verkündet (XI ZR 316/13)

Mit Spannung wurde die Entscheidung des Bundesgerichtshofes zu Beratungspflichten einer Bank bei Abschluss eines Währungsswap-Vertrages erwartet. Leider bringt diese Entscheidung für die Swapverträge von Kommunen nicht viel Neues.

Denn nach Auffassung des XI. Zivilsenates des Bundesgerichtshofs war die beklagte Bank bereits aus Rechtsgründen nicht verpflichtet, den Kläger über den – von ihm behaupteten – negativen Marktwert des empfohlenen Swap-Vertrages aufzuklären. In dem zu entschiedenen Fall war nämlich bereits die Bank nicht Vertragspartner des Swap-Vertrages. Aus diesem Grunde war die Bank nicht verpflichtet über den mit der Einstrukturierung einer Marge entstehende Interessenkonflikt aufzuklären (anfängliche negative Marktwert).

Nur für den Fall, dass bei der Bank ein solcher Interessenkonflikt nicht vorliegt (beratene Bank ist nicht auch Vertragspartner des Swap-Vertrages), hat der Bundesgerichtshof klargestellt, dass die Empfehlung des Swap-Vertrages trotz des anfänglichen negativen Marktwertes einer anleger- und anlagegerechten Beratung entsprechen kann.

Allerdings ist dieser Interessenkonflikt in der Regel bei einem Zwei-Personen-Verhältnis gegeben. In diesen Fällen hat die Bank die Beratung des Kunden übernommen und ist gleichzeitig Vertragspartei des Swap-Vertrages geworden. In diesen Fällen hat der Bundesgerichtshof mit Entscheidung vom 22.03.2011 (XI ZR 33/10) entschieden, dass der Interessenkonflikt offenzulegen ist.

Für Fragen zu dem Thema Swapverträge und derivative Finanzierungsinstrumente steht Ihnen  Rechtsanwalt Mäkel als Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht an unseren Standorten in Düsseldorf und Wuppertal gerne zur Verfügung.

 

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Schadensersatz bei Abbruch von Auktionen im Internet

Dienstag, Dezember 30th, 2014 | Allgemein - Beiträge

Der Bundesgerichtshof hat mit Urteil vom 10.12.2014 – VIII ZR 90/14 entscheiden, dass dem jeweils Höchstbietenden ein Anspruch auf Schadensersatz zustehen kann, wenn der Verkäufer die Auktion 12 Stunden vor dem Ablauf beendet. Der Bundesgerichtshof geht dabei davon aus, dass ein wirksamer Kaufvertrag zustande gekommen ist, was sich aus den AGB´s ergibt.

 

Aus diesem Grunde stehen nun Kunden bei ähnlichen Sachverhalten Schadensersatzansprüche gegen den Verkäufer zu. Hierbei ist jedoch wichtig, dass dies entsprechend dokumentiert wird. Denn nur durch eine Dokumentation der Auktion und den folgenden e-mail-Verkehr lässt sich dies vor Gericht beweisen.

 

Gerne beantworten wir Ihnen Ihre Fragen zu dem Thema Internetaukionen und helfen Ihnen bei der Durchsetzung der Ansprüche. Für eine Terminvereinbarung in Düsseldorf oder Wuppertal bei Herrn Rechtsanwalt Mäkel, wenden Sie sich gerne an uns.

 

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