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I. Lichtschranke  “mP 80“

1. Messprinzip

Im Rahmen einer Licht-Zeit-Messung werden vom Lichtwerfer drei Lichtstrahlen (I,II und III) im rechten Winkel zum Fahrbahnverlauf und parallel zueinander über die Fahrbahn gesendet. Auf der anderen Straßenseite werden diese von den infrarotempfindlichen Fotoelementen des Lichtempfängers aufgefangen und ein Stromfluss durch die Fotoelemente ermöglicht. Durch das Unterbrechen der Lichtstrahlen wird der Stromfluss kleiner und ein Stromimpuls kann gemessen werden.

Die äußeren Lichtstrahlen (I und II) haben einen Abstand von 50 cm zueinander und der dritte Lichtstrahl (III) befindet sich in deren Mitte. Sie werden nacheinander durchbrochen wenn ein Fahrzeug sie durchfährt und es werden in dem zeitlichen Abstand t1 – tk – t2 drei Steuerimpulse gesendet. Je höher die Geschwindigkeit des Fahrzeuges umso schneller werden sie durchbrochen.

Die Berechnung startet beim Durchfahren der Lichtschranke I durch ein Fahrzeug. Zunächst startet die Zeitmessung t1-t2 und t1-tk. Beim Durchbrechen der Lichtschranke III wird das Ergebnis der Zeitmessung abgespeichert und der Zeitzähler läuft weiter.

Nach der Einfahrtsmessung bleiben die Lichtstrahlen unterbrochen, bis die Lichtschranke ganz von dem Fahrzeug durchfahren wurde. Die Lichtstrahlen werden danach in der Reihenfolge I,III,II wieder frei. Die eigentliche Messung und die Kontrollmessung werden verglichen, die müssen im Toleranzbereich von +/- 3 % übereinstimmen. Auch hierbei wird der kleinere Wert als Geschwindigkeitswert genommen. Die Geschwindigkeitswerte der Einfahrts- und der Ausfahrtsmessung werden miteinander verglichen. Hierbei wird ein Toleranzvergleich zwischen den beiden ermittelten Geschwindigkeitswerten durchgeführt. Wenn das Messergebnis der Einfahrtsmessung und das der Ausfahrtsmessung bei Messwerten bis 100 km/h innerhalb einer Toleranz von 6 km/h und über 100 km/h innerhalb einer Toleranz von 6% liegen wird aus allen Messwerten die niedrigste Geschwindigkeit ermittelt.

 

 

 

2. Fotoauslösung

Bei Beendigung der Einfahrtsmessung unter Überschreitung des eingestellten Grenzwertes der Geschwindigkeit wird die Fotographie ausgelöst. Hierbei werden zeitversetzt zuerst die Hauptkamera (Kamera I) und danach die Zusatzkamera (Kamera II) ausgelöst.

Die Geschwindigkeitseinblendung erfolgt erst nach Bestätigung der Einfahrtsmessung durch die Ausfahrtsmessung innerhalb der Toleranz von 6 km/h oder 6 %.

Befindet sich der Wert nicht innerhalb der Toleranz, wird eine annullierte Messung dokumentiert.

 

3. Fehlermöglichkeiten

a)      Versetzt fahrende Fahrzeuge

Eine Fehlerquelle ist gegeben, wenn zwei Fahrzeuge in der Art an der Messwertbildung beteiligt sind, dass sie sich seitlich verdecken. Durch das erste Fahrzeug werden die Lichtstrahlen bei der Einfahrtsmessung durchbrochen. Jedoch kann das erste Fahrzeug  sie zur Ausfahrtsmessung nicht wieder freigeben, da sich zweite Fahrzeug bereits in dem Messbereich befindet.

 

b)      Parallel fahrende Fahrzeuge

Eine weitere Fehlerquelle ergibt sich, wenn an der Geschwindigkeitsmessung eines LKW ein von diesem verdecktes Fahrzeug beteiligt ist.  Wenn hierbei die Lichtschranken so lange durch den betroffenen LKW verdeckt bleiben bis dessen Heck die Messstelle durchfahren hat und das Heck des parallel fahrenden Fahrzeuges anschließend die Ausfahrtsmessung verursacht, erfolgt die Einfahrtsmessung bei dem LKW und die Ausfahrtsmessung bei dem parallel fahrenden Fahrzeug.

 

c)      Nicht komplett abgebildete Messlinie

Bei der Bewertung von Fahrzeugpositionen in Bezug zur Messlinie können ebenfalls Fehler auftreten. In der Höhe des Lichtsenders und des Lichtempfängers müssen alle Fahrbahnteile abgebildet sein. Trotzdem kann durch das Messfoto nur ein Ausschnitt der gesamten Messsituation aufgezeigt werden. Deshalb muss bei der Filmbetrachtung auf die Einbeziehung der Fahrbahnteile geachtet werden, die im Beweisbild nicht abgebildet sind.

Sollte in einem Beweisfoto  ein zweites Fahrzeug im Bereich der Messlinie erkennbar sein oder kann die Anwesenheit eines weiteren Fahrzeuges nicht ausgeschlossen werden, darf das Beweisbild nicht verwendet werden.

 

d)     Aufstellgeometrie

Das Messgerät muss mit Hilfe einer Neigungswasserwaage parallel zur Fahrbahn aufgebaut werden, ansonsten können auch hierdurch Fehler bei der Messung entstehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

II. Lichtschranke „LS 4.0“

 

1. Messprinzip

Hierbei wird die Geschwindigkeit nach dem Prinzip der Weg – Zeit -Messung (v=s/t) vorgenommen. Die Bestimmung der Geschwindigkeit erfolgt durch vier Lichtschranken.

Die Geschwindigkeit (v) ermittelt sich aus der Messbasis (s) und der Zeit (t) in der das Fahrzeug diese durchfährt.

Die Messbasis besteht aus zwei äußeren Lichtschranken I und II und beträgt 0,25 m. Zudem erfolgt noch eine Kontrolle durch die Lichtschranken III und IV.

Bei einer Messung durchbricht das betreffende Fahrzeug die Lichtstrahlen nacheinander, also wenn das Fahrzeug diese von links nach rechts durchfährt, in der Reihenfolge I-III, IV-II. Es werden in dem zeitlichen Anstand t1-t3, t4-t2 vier Steuerimpulse von dem Lichtempfänger geliefert. Je schneller das Fahrzeug die Lichtschranken durchfährt, umso schneller folgen diese aufeinander. Diese Steuerimpulse werden verarbeitet und der jeweils längere Zeitwert wird als Berechnungsgrundlage für die Geschwindigkeitsermittlung gewertet.

Zwischen den Steuerimpulsen der beiden mittleren Lichtschranken wird die Zeitdifferenz gemessen.

Wird bei der Einfahrtsmessung an der Fahrzeugfront kein verwertbares Ergebnis geliefert, erfolgt eine Ausfahrtsmessung am Fahrzeugheck.

 

2. Fotoauslösung

Zu der Messanlage „LS 4.0“ können zwei verschiedene Kameratypen verwendet werden. Die Fotoauslösung erfolgt bei einer gültigen Ausfahrtsmessung mit einer zeitlichen Verzögerung von 0,08s bei dem Kameratyp IX und bei dem Kameratyp FE2.1 mit einer zeitlichen Verzögerung von 0,07s.

 

 

3. Fehlermöglichkeiten

a)      Zwei oder mehr Fahrzeuge im Messbereich

Die erlangten Fotos dürfen nur dann verwendet werden, wenn nur ein Fahrzeug in Fahrtrichtung aus oder hinter der Messlinie abgebildet ist, da ansonsten eine zweifelsfreie Messwertzuordnung anhand der eingeblendeten Daten nicht möglich ist. Auch wenn die Anwesenheit eines zweiten Fahrzeuges nicht ausgeschlossen werden kann, darf das Foto nicht verwendet werden. Ein weiteres wichtiges Erfordernis ist, dass alle Straßenabschnitte auf denen Messungen entstehen könnten durch die fotographische Aufnahme der gedachten Messlinie zwischen dem Lichtsender und dem Lichtempfänger abgedeckt werden müssen.

 

b)      Test

Um sicherzustellen, dass alle Segmente der dreistelligen Geschwindigkeitsanzeige der Fotoeinrichtungen funktionsfähig sind, werden jeweils zu Messbeginn und zu Messende Testfotos erstellt.

 

Da Geschwindigkeiten von Fahrzeugen auch ohne Fotodokumentation gemessen werden können, muss ein zweiter Test, visuell durch die Beamten für diese Messungen durchgeführt werden.

 

c)      Aufstellgeometrie

Das Lichtschranken Oberteil muss sich parallel zur Fahrbahn befinden. Diese Parallelität wird durch die Neigungswasserwaage hergestellt. Wird die Neigungswasserwaage nicht verwendet kann sich hieraus eine Schrägstellung der Messanlage und damit eine Verkürzung der Messbasis ergeben. Folge kann ein Messfehler zuungunsten des Betroffenen sein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

I. Lichtschranke  mP 80“

 

1. Messprinzip

Im Rahmen einer Licht-Zeit-Messung werden vom Lichtwerfer drei Lichtstrahlen (I,II und III) im rechten Winkel zum Fahrbahnverlauf und parallel zueinander über die Fahrbahn gesendet. Auf der anderen Straßenseite werden diese von den infrarotempfindlichen Fotoelementen des Lichtempfängers aufgefangen und ein Stromfluss durch die Fotoelemente ermöglicht. Durch das Unterbrechen der Lichtstrahlen wird der Stromfluss kleiner und ein Stromimpuls kann gemessen werden.

Die äußeren Lichtstrahlen (I und II) haben einen Abstand von 50 cm zueinander und der dritte Lichtstrahl (III) befindet sich in deren Mitte. Sie werden nacheinander durchbrochen wenn ein Fahrzeug sie durchfährt und es werden in dem zeitlichen Abstand t1 – tk – t2 drei Steuerimpulse gesendet. Je höher die Geschwindigkeit des Fahrzeuges umso schneller werden sie durchbrochen.

Die Berechnung startet beim Durchfahren der Lichtschranke I durch ein Fahrzeug. Zunächst startet die Zeitmessung t1-t2 und t1-tk. Beim Durchbrechen der Lichtschranke III wird das Ergebnis der Zeitmessung abgespeichert und der Zeitzähler läuft weiter.

Nach der Einfahrtsmessung bleiben die Lichtstrahlen unterbrochen, bis die Lichtschranke ganz von dem Fahrzeug durchfahren wurde. Die Lichtstrahlen werden danach in der Reihenfolge I,III,II wieder frei. Die eigentliche Messung und die Kontrollmessung werden verglichen, die müssen im Toleranzbereich von +/- 3 % übereinstimmen. Auch hierbei wird der kleinere Wert als Geschwindigkeitswert genommen. Die Geschwindigkeitswerte der Einfahrts- und der Ausfahrtsmessung werden miteinander verglichen. Hierbei wird ein Toleranzvergleich zwischen den beiden ermittelten Geschwindigkeitswerten durchgeführt. Wenn das Messergebnis der Einfahrtsmessung und das der Ausfahrtsmessung bei Messwerten bis 100 km/h innerhalb einer Toleranz von 6 km/h und über 100 km/h innerhalb einer Toleranz von 6% liegen wird aus allen Messwerten die niedrigste Geschwindigkeit ermittelt.

2. Fotoauslösung

Bei Beendigung der Einfahrtsmessung unter Überschreitung des eingestellten Grenzwertes der Geschwindigkeit wird die Fotographie ausgelöst. Hierbei werden zeitversetzt zuerst die Hauptkamera (Kamera I) und danach die Zusatzkamera (Kamera II) ausgelöst.

Die Geschwindigkeitseinblendung erfolgt erst nach Bestätigung der Einfahrtsmessung durch die Ausfahrtsmessung innerhalb der Toleranz von 6 km/h oder 6 %.

Befindet sich der Wert nicht innerhalb der Toleranz, wird eine annullierte Messung dokumentiert.

3. Fehlermöglichkeiten

a)      Versetzt fahrende Fahrzeuge

Eine Fehlerquelle ist gegeben, wenn zwei Fahrzeuge in der Art an der Messwertbildung beteiligt sind, dass sie sich seitlich verdecken. Durch das erste Fahrzeug werden die Lichtstrahlen bei der Einfahrtsmessung durchbrochen. Jedoch kann das erste Fahrzeug  sie zur Ausfahrtsmessung nicht wieder freigeben, da sich zweite Fahrzeug bereits in dem Messbereich befindet.

b)      Parallel fahrende Fahrzeuge

Eine weitere Fehlerquelle ergibt sich, wenn an der Geschwindigkeitsmessung eines LKW ein von diesem verdecktes Fahrzeug beteiligt ist.  Wenn hierbei die Lichtschranken so lange durch den betroffenen LKW verdeckt bleiben bis dessen Heck die Messstelle durchfahren hat und das Heck des parallel fahrenden Fahrzeuges anschließend die Ausfahrtsmessung verursacht, erfolgt die Einfahrtsmessung bei dem LKW und die Ausfahrtsmessung bei dem parallel fahrenden Fahrzeug.

c)      Nicht komplett abgebildete Messlinie

Bei der Bewertung von Fahrzeugpositionen in Bezug zur Messlinie können ebenfalls Fehler auftreten. In der Höhe des Lichtsenders und des Lichtempfängers müssen alle Fahrbahnteile abgebildet sein. Trotzdem kann durch das Messfoto nur ein Ausschnitt der gesamten Messsituation aufgezeigt werden. Deshalb muss bei der Filmbetrachtung auf die Einbeziehung der Fahrbahnteile geachtet werden, die im Beweisbild nicht abgebildet sind.

Sollte in einem Beweisfoto  ein zweites Fahrzeug im Bereich der Messlinie erkennbar sein oder kann die Anwesenheit eines weiteren Fahrzeuges nicht ausgeschlossen werden, darf das Beweisbild nicht verwendet werden.

d)     Aufstellgeometrie

Das Messgerät muss mit Hilfe einer Neigungswasserwaage parallel zur Fahrbahn aufgebaut werden, ansonsten können auch hierdurch Fehler bei der Messung entstehen.

II. Lichtschranke „LS 4.0“

 

1. Messprinzip

Hierbei wird die Geschwindigkeit nach dem Prinzip der Weg – Zeit -Messung (v=s/t) vorgenommen. Die Bestimmung der Geschwindigkeit erfolgt durch vier Lichtschranken.

Die Geschwindigkeit (v) ermittelt sich aus der Messbasis (s) und der Zeit (t) in der das Fahrzeug diese durchfährt.   

Die Messbasis besteht aus zwei äußeren Lichtschranken I und II und beträgt 0,25 m. Zudem erfolgt noch eine Kontrolle durch die Lichtschranken III und IV.

Bei einer Messung durchbricht das betreffende Fahrzeug die Lichtstrahlen nacheinander, also wenn das Fahrzeug diese von links nach rechts durchfährt, in der Reihenfolge I-III, IV-II. Es werden in dem zeitlichen Anstand t1-t3, t4-t2 vier Steuerimpulse von dem Lichtempfänger geliefert. Je schneller das Fahrzeug die Lichtschranken durchfährt, umso schneller folgen diese aufeinander. Diese Steuerimpulse werden verarbeitet und der jeweils längere Zeitwert wird als Berechnungsgrundlage für die Geschwindigkeitsermittlung gewertet.

Zwischen den Steuerimpulsen der beiden mittleren Lichtschranken wird die Zeitdifferenz gemessen.

Wird bei der Einfahrtsmessung an der Fahrzeugfront kein verwertbares Ergebnis geliefert, erfolgt eine Ausfahrtsmessung am Fahrzeugheck.

2. Fotoauslösung

Zu der Messanlage „LS 4.0“ können zwei verschiedene Kameratypen verwendet werden. Die Fotoauslösung erfolgt bei einer gültigen Ausfahrtsmessung mit einer zeitlichen Verzögerung von 0,08s bei dem Kameratyp IX und bei dem Kameratyp FE2.1 mit einer zeitlichen Verzögerung von 0,07s.

3. Fehlermöglichkeiten

a)      Zwei oder mehr Fahrzeuge im Messbereich

Die erlangten Fotos dürfen nur dann verwendet werden, wenn nur ein Fahrzeug in Fahrtrichtung aus oder hinter der Messlinie abgebildet ist, da ansonsten eine zweifelsfreie Messwertzuordnung anhand der eingeblendeten Daten nicht möglich ist. Auch wenn die Anwesenheit eines zweiten Fahrzeuges nicht ausgeschlossen werden kann, darf das Foto nicht verwendet werden. Ein weiteres wichtiges Erfordernis ist, dass alle Straßenabschnitte auf denen Messungen entstehen könnten durch die fotographische Aufnahme der gedachten Messlinie zwischen dem Lichtsender und dem Lichtempfänger abgedeckt werden müssen.

b)      Test

Um sicherzustellen, dass alle Segmente der dreistelligen Geschwindigkeitsanzeige der Fotoeinrichtungen funktionsfähig sind, werden jeweils zu Messbeginn und zu Messende Testfotos erstellt.

Da Geschwindigkeiten von Fahrzeugen auch ohne Fotodokumentation gemessen werden können, muss ein zweiter Test, visuell durch die Beamten für diese Messungen durchgeführt werden.

 

c)      Aufstellgeometrie

Das Lichtschranken Oberteil muss sich parallel zur Fahrbahn befinden. Diese Parallelität wird durch die Neigungswasserwaage hergestellt. Wird die Neigungswasserwaage nicht verwendet kann sich hieraus eine Schrägstellung der Messanlage und damit eine Verkürzung der Messbasis ergeben. Folge kann ein Messfehler zuungunsten des Betroffenen sein.

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