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1. Messprinzip

In dem Sensorkopf sind fünf passive Sensoren zur Ermittlung der Durchfahrt eines Fahrzeuges enthalten. Jeder Sensor besteht aus zwei Fotoelementen. Die Sensoren liefern ein von der Helligkeitsdifferenz abhängiges Signal. Die Geschwindigkeitsermittlung erfolgt durch die ersten drei Sensoren gemäß Verfahren bei der Messanlage „ES1.0“. Durch den vierten und fünften Sensor wird der Abstand zwischen dem Fahrzeug und dem Sensor gemessen.

 

2. Fotoauslösung (Fotoeinrichtung FE3.0)

Wenn sich die Front eines Fahrzeugs 3 m hinter dem mittleren Sensor befindet wird ein Foto erstellt, und zwar nach der vorläufigen Bestimmung der Geschwindigkeit.

 

3. Aufstellen des Sensorkopfes

Der Messsensor muss parallel zur Fahrbahnoberfläche in Fahrtrichtung ausgerichtet werden. Erfolgt diese Ausrichtung nicht ordnungsgemäß, wird die Messbasis von 50 m verkürzt und eine kürzere Durchfahrtszeit bestimmt, aber immer noch unter Zugrundelegung einer Strecke von 50 m. Es würde zu Lasten des Betroffenen eine zu hohe Geschwindigkeit gemessen. Zur Erreichung der Parallelität zwischen Fahrbahn und Sensor (Querneigung) wird die Verwendung der Neigungswasserwaage vorgeschrieben. Wird diese nicht verwendet, kann es zu einer falschen Ermittlung der Fahrbahnneigung und somit zu Messfehlern zu Lasten des Betroffenen kommen.

Die zweite Ausrichtung ist die fahrbahnparallele Ausrichtung queraxial zur Fahrtrichtung (Längsneigung).

Die dritte erforderliche Ausrichtung ist die in einem Winkel von 90 Grad queraxial zur Fahrtrichtung der betroffenen Fahrzeuge. Eine Nichteinhaltung dieses Winkels ist für die Höhe des Messwertes irrelevant. Solange nicht der Sensor in der zweiten Ausrichtung geneigt und mit dem betreffenden Fahrzeug in dessen Fahrtrichtung außerhalb des 90 Grad Winkels aufgestellt wird. Hieraus können Fehlmessungen resultieren, die wahrscheinlich nicht annulliert werden.

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