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VW Händler vom Landgericht Hamburg zur Herausgabe eines neuen Fahrzeuges verurteilt

Das Landgericht in Hamburg hat in einem (noch nicht rechtskräftigen) Urteil einen VW Händler verurteilt, den vor einigen Jahren einem Kunden verkauften Tiguan I zurückzunehmen und gegen einen neuen Tiguan II einzutauschen. Der Kunde müsse sich hierbei keinen Nutzungsvorteil anrechnen lassen. Das Urteil basiert auf er Überzeugung des Gerichts, dass der verschwiegene Abgasausstoss des veräußerten Fahrzeuges einen Mangel darstelle, der auch durch die Nachrüstung mit einer Software nicht behoben werden könne, weil hierdurch technisch nachteilige Auswirkungen auf das Fahrzeug nicht auszuschließen seinen.

Wenn sich die Auffassung des Landgerichts Hamburg durchsetzen sollte, hätten tausende Kunden das Recht ihr Fahrzeug gegen ein Neufahrzeug einzutauschen. Jedenfalls aber können Rechtsschutzversicherer nunmehr entsprechende Klagen nicht mehr als „nicht erfolgsversprechend“ abqualifizieren und müssen Kostendeckung erteilen. Entsprechend ist jedenfalls rechtschutzversicherten Mandanten zu einer Klage zu raten.

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